
Alle waren beschäftigt. Die Expedition befand sich jetzt seit vier Monaten auf Markin, weitere acht Monate lagen vor ihr; dann würden die Männer, sofern keine Verlängerung der Dienstzeit ausgesprochen wurde, für sechs Monate auf die Erde zurückkehren, um danach wieder ein Jahr Dienst auf einer andern Welt zu tun.
Devall hatte keine Sehnsucht, Markin zu verlassen. Es war eine angenehme Welt, wenn man von der Hitze absah. Niemand wußte vorher, wie die nächste Welt aussehen würde. Vielleicht eine eiskalte Kugel aus gefrorenem Methan, auf der sie ein ganzes Jahr in Schutzanzügen würden verbringen müssen. Aber Devall wußte, daß es ihm nicht erspart werden würde, Markin wieder zu verlassen. Dieses war seine elfte Welt, weitere würden folgen. Die Erde hatte kaum genug ausgebildete Gruppen, um Zehntausende von Welten einigermaßen zu erforschen und zu überwachen. Devall war entschlossen, die Männer seines Teams, die sich bewährten, in seiner Gruppe zu behalten und nur die offensichtlichen Versager auszuwechseln.
Er setzte den Ventilator in Gang und griff nach dem Logbuch. Dann schob er das erste Blatt in den Autoschreiber und begann, als das rote Licht sanft aufglühte, mit seinem täglichen Bericht:
»4. April 2705. Bericht Colonel John F. Devalls. 109. Tag unseres Aufenthaltes auf Markin, Welt 7 des Systems 1106-a.
Temperatur um 09.00 Uhr 40 Grad, leichter Wind aus südlicher Richtung…«
Der Autoschreiber ratterte munter, und eine Maschine irgendwo im Keller des hoch aufragenden ET-Gebäudes in Rio de Janeiro nahm seine durch Funk ausgestrahlte Worte auf, um sie an die Zentralstelle weiterzuleiten.
