Die terranische Enklave umfaßte ein Gebiet von zehn Morgen und war eine halbe Fahrstunde von einer der größten Städte auf Markin entfernt. Ein summender Jeep wartete vor dem kleinen Kuppelbau. Devall nickte der Ordonnanz zu und stieg ein.

»Morgen, Harris.«

»Guten Morgen, Sir. Gut geschlafen?«

Es war die übliche Begrüßung. »Sehr gut«, antwortete Devall automatisch, als die Turbinen des Jeeps aufheulten und der kleine Wagen Kurs auf die Meßhalle nahm.

Das Blatt mit dem täglichen Dienstplan war mit einer Klammer an dem Sitz neben Devall befestigt. Heute trug es die Unterschrift Major Dudleys, eines außerordentlich tüchtigen Stabsoffiziers, der auf eine lange Dienstzeit im Weltraum zurückblicken konnte. Devall überflog die Einteilung, die Dudley für den Tag getroffen hatte:

Kelly, Dorfman, Mellors, Steber — Sprachforschung.

Haskell — ärztliche Betreuung.

Matsuoko — Instandsetzungsaufgaben (bis Mittwoch).

Jolli — Zoogruppe.

Leonards, Meyer, Rodriguez — botanische Erkundung, zwei Tage. Extrajeep steht für Sammlung von Mustern zur Verfügung.

Devall überflog den Rest der Aufstellung und fand nichts auszusetzen. Dudley hatte die Männer nach ihrem Können und ihren Neigungen eingesetzt. Devalls Gedanken wanderten für einen Augenblick zu Leonards, der auf botanische Erkundung geschickt war. Ein Erkundungszug von zwei Tagen mochte ihn bis zu dem gefährlichen Regenwald im Süden bringen. Devall fühlte leichte Besorgnis. Der Junge war sein Neffe, der Sohn seiner Schwester — ein junger Leutnant im ersten Einsatz. Der Zufall hatte ihn als neuen Mann zu Devalls Einheit gebracht. Devall hatte den anderen Männern gegenüber die Verwandtschaft verschwiegen, um nicht in den Verdacht zu kommen, seinem Neffen bevorzugte Behandlung angedeihen zu lassen. Trotzdem fühlte er sich für seine Sicherheit verantwortlich.



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